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Der erste Neuro-Golftrainer

 

„Du bist nur so stark wie deine schwächste Stelle!“ – Der Körper ist in seiner Komplexität so aufgebaut, dass alle Systeme miteinander verbunden sind und in permanenter Wechselwirkung zueinander stehen. Gesteuert wird alles vom Gehirn und dem Nervensystem, d.h. jede Bewegung findet in erster Linie im Gehirn statt. Liegt hier eine Störung vor, beeinflusst das den gesamten Körper.

 

Bei vielen Menschen ist die „Bewegungssoftware“ fehlerhaft, Beeinträchtigungen oder Schmerzen werden dann schnell mit Alter, Arthrose oder Anderem abgetan und akzeptiert. Doch oft lässt sich dieses beheben und die spezifischen Gehirnfunktionen und somit die Qualität der Bewegungen verbessern, so dass sie effektiver, schmerzfreier, ausdauernder und kräftiger werden.

 

Martin Bernitzky behandelt als erster Neuro-Athletic Trainer des Lanserhof Tegernsee’s nicht nur speziell Golfspieler, sondern ebenso Gäste mit vermeintlichen "Handycaps". Egal ob das Ziel „Pain“ oder „Performance“ ist, also ob Schmerzen verringert und bekämpft oder ob die Bewegungen im Allgemeinen verbessert werden sollen, oft ist Martin Bernitzky sogar die sogenannte letzte Rettung bei unerklärlichen Problemen und Beeinträchtigungen im Bewegungsablauf.

 

In den USA wird das Neuro-Athletic-Training schon länger angewendet. In Deutschland kommt ihm immer mehr Bedeutung entgegen, seit es im Team der deutschen Fussball-National-Mannschaft bereits erfolgreich angewendet wird.

 

Die Besonderheit ist, dass beim Training ganz individuell auf die Person eingegangen wird. Welche Teile des Gehirns sind denn z.B. für das Gleichgewicht und die Stabilität beim Golfschwung verantwortlich? Welcher Teil arbeitet gut, welcher schlecht und durch welchen Ansatz kann die Zusammenarbeit der beiden Bereiche verbessert werden?


An zwei kleinen Beispielen lässt sich die Arbeit von Martin erklären und es wird deutlich, auf welche Feinheiten es im Neuro-Training ankommt. Für Ihn gehört zu einem ganzheitlichen Training nicht nur die Betrachtung der gesamten Bewegungsabläufe sondern ebenso auch der Einbezug des Gehirns, welches das Training erst ganzheitlich macht.

Ein Golfspieler hat z.B. immer wieder verschiedene Treffmomente beim Schlagen des Balles. Dies ist auf die Augen zurückzuführen, sie können keinen Fokus und Bezug zum Ball herstellen. Erste Tests zeigen, dass das dominate Auge rechts nicht fähig ist, nac unten links zu schauen. Durch spezielle Augenübungen bei dem man z.B. einem Finger in unterschiedliche Richtungen folgt und den Abstand variert, wird dieses ausgeglichen und der Spieler trifft nach und nach konstanter die Bälle. Erklärung: Der Golfsport ist ein Auge-Hand-Koordinations-Sport. Wenn das Auge den Ball aus dem Blick verliert, ist der Motorik-Cortex blind und es können keinen spezifischen Bewegungsaufgaben vom Gehirn gesendet werden.

 

Ein anderer Spieler klagt, dass er nicht entspannt den Golfschläger schwingen und den Ball schlagen kann, er hat Schmerzen in den Armen. Die Handgelenke und Ellenbögen zeigen bei einem Test, dass sie in der Beweglichkeit eingeschränkt sind und die Muskulatur dadurch stark angespannt ist. Durch Joint Mobility Training – Übungen für die aktive Mobilisation der Gelenke – lässt sich die Beweglichkeit des Spielers und damit das Zusammenspiel der Muskeln und Gelenke verbessern. Ein Schwingen und Schlagen des Schlägers ist für den Golfspieler jetzt ohne Schmerzen möglich.

 

„Wenn wir ein gesundes Hirn haben, haben wir auch einen gesunden Körper“ sagt Martin Bernitzky.